"Natürliche Masanobu Fukuoka |
Das Internationale Zentrum für natürliche Landwirtschaft in Edessa/Nordgriechenland
Ein Mensch begrünt die Wüste
Der japanische Bauer und Philosoph Masanobu Fukuoka hat die Landwirtschaft revolutioniert. Seit einem halben Jahrhundert pflügt er seine Felder nicht, jätet kein Unkraut, verzichtet auf das Beschneiden der Bäume sowie auf Herbizide und benutzt keine künstlichen Düngemittel. Er sät nicht säuberlich in Reihen aus, sondern verteilt die Samen breitwürfig auf dem Boden. Seine Ernten sind reichhaltig, sein Boden ist durch und durch gesund und Flora und Fauna sind von üppiger Vielfalt. Er verbreitete seine Botschaft in der ganzen Welt. In Somalia half er einheimischen Bauern, ihr verdorrtes Land in grüne Felder zurückzuverwandeln. In Indien hat er durch seine Methode, mit einfachsten Mittel Landwirtschaft zu betreiben, auch den ärmsten Bauern wieder eine Perspektive eröffnet - ganz im Geiste Gandhis. 1988 wurde dem heute 86-jährigen Masanobu Fukuoka der Magsasay-Preis (Friedens-Nobelpreis im Fernen Osten) für seinen weltweiten Beitrag zum Wohle der Menschheit verliehen. In den letzten 20 Jahren wendet er seine Methode bei der Begrünung von Wüstengebieten an. In Thailand, Philippinen, Indien und Afrika hat er kleinere verwüstete Gebiete in vielfältige und grüne Landschaften verwandelt. Die erste Begrünungs- Aktion größeren Ausmaßes fand im März 98 in Griechenland statt.
Videodokumentation Es ist ein Film über das Projekt "Grüner Gürtel Südeuropa" und über Masanobu Fukuoka in Arbeit. Eine Videoversion ist bald erhältlich bei Crystal Lake Video, Amsterdam:
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