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FUKUOKA
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Die Methode

Die Methode liegt in der gleichzeitigen Aussaat einer möglichst großen Pflanzenvielfalt.

Fukuoka empfiehlt, mindestens 100 verschiedene Arten zu verwenden:
  • Busch - und Waldbaumsamen *)
  • Obstsamen und Kerne ( Pflaume, Aprikose, Kirsche, Apfel, Birne, Mispel, Zitrusfrüchte etc.)
  • Gründüngungspflanzen aller Art (Kleearten, Luzernen, Lupinen, Wicken Erbsen, Bohnen, Mungobohnen etc.)
  • Blatt- und Wurzelgemüse aller Art (Salat, Spinat, Retticharten etc.), Blumen, etc.
  • Kleine Mengen verschiedener Getreidearten.

*) Die Busch - und Waldbaumsamen werden vorwiegend von regionalen Forstbetrieben oder Botanischen Gärten bezogen bzw. im Rahmen von Exkursionen in Gebieten mit einer natürlichen Vielfalt gesammelt.


Um die Samen vor Vögeln und anderen Kleintieren zu schützen, werden sie in kleine Tonkugeln eingehüllt. Diese Methode nennt sich pelletieren.

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Keimphase

Wachstumsphase

Die so geschützten Samen werden auf dem Boden ausgeworfen und überdauern in dem Lehmmantel solange, bis die geeigneten Bedingungen (ausreichende Feuchtigkeit, Temperatur etc. ) für ihre Keimung vorhanden sind.

Das Blattgemüse bildet eine große Biomasse, die die Erde bedeckt und die Feuchtigkeit hält. Das Wurzelgemüse öffnet den Boden und die Gründüngungspflanzen ziehen den Stickstoff aus der Luft in die Erde. Es werden sich diejenigen Pflanzen ansiedeln, die dem Boden und Klima angepaßt sind. Erfahrungsgemäß haben Baumsamen eine wesentlich größere Entwicklungschance, wenn sie zusammen mit einer Vielfalt anderer Samen ausgesät werden. Ein großer Anteil der Gesamtsamenmischung besteht aus europäische Obst- und Gemüsesarten des täglichen Verzehrs.


"Der Schlüssel
für den Erfolg
und das
Gleichgewicht
ist die Vielfalt."

Masanobu Fukuoka

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Fukuoka, Tuschzeichnung und Helikopter

Für größere Gebiete werden für die Herstellung der Pellets Mischmaschinen eingesetzt und die Pellets mit Flugzeugen ausgeworfen, wie bereits in Tansania, Indien und Griechenland geschehen.


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